, Hagen Jörg

Dreiband Bundesliga 5. + 6. Spieltag

Erfolgreiches Auswärtswochenende für den GT Buer. Hier der Bericht

Einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt konnte der GT Buer bei den letzten beiden Auswärtsspielen in Bergisch-Gladbach und Velbert machen. Gegen die direkten Konkurrenten holte man drei wichtige Punkte. Los ging es in Bergisch Gladbach. Stefan Hetzel trat gegen Stefan Dierks an. Der Bueraner begann stark und führte früh deutlich. Zur Pause führte er nach 13 Aufnahmen mit 20:9. Nach der Pause kam der Gladbacher besser ins Spiel und es wurde eine ausgeglichene Partie mit Führungswechseln. Doch zum Ende zog der Bueraner nochmal an und sicherte sich nach 37 Aufnahmen mit 40:35 den Sieg. Eine denkwürdige Partie hatte Matthias Meske gegen den frischgebackenen Deutschen Vizemeister Carsten Raspel. Matthias legte richtig los und konnte seinen Vorsprung noch mit einer 9er Serie weiter ausbauen. Zur Pause führte er bereits nach 10 Aufnahmen mit 7:22. Auch nach der Pause lief zunächst Alles nach Plan. Bei Stand von 39:20 nach 25 Aufnahmen begann dann das Drama. Matthias brauchte nur noch einen Punkt. Aber er wollte und wollte einfach nicht gelingen. Carsten kam Aufnahme um Aufnahme näher. Nach einer gefühlten Ewigkeit dann die Erlösung. 13 Aufnahmen später konnte Matthias endlich in der 38. Aufnahme den Matchball zum 40:31 verwandeln. Nach der Hälfte war für den GT Buer also schon ein Unentschieden sicher. Es wartende aber zwei starke Niederländer auf die Bueraner. Kersten Reinartz musste gegen Huub Wilkowski ran. Um es vorweg zu nehmen. Kersten hatte nicht den Hauch einer Chance. Bereits nach 6 Aufnahmen ging es beim Spielstand von 2:25 in die Pause. Nach der Pause spielte Huub nicht mehr ganz so furios, aber immer noch stark. Auch wenn Kersten nach der Pause mehr Möglichkeiten bekam, er konnte die deutliche Nierlage nicht verhindern. Das Spiel endet nach 31 Aufnahmen 19:50. Auch Simon Blondeel wurde in seiner Partie gegen Glenn Hofmann zu Beginn überrannt. Zur Pause stand nach 7 Aufnahmen ein deutlicher 7:26 Rückstand. Simon versuchte im 2. Teil des Spiels Alles. Aber Glenn war einfach zu stark. Der Niederländer gewann nach 30 Aufnahmen mit 50:35. Trotzdem konnte man mit dem 4:4 auswärts beim Aufsteiger ganz gut leben. Schließlich stand der direkte Konkurrent schon vor der Partie in der Tabelle weiter unten.

 Am Sonntag war das Team dann beim BSV Velbert zu Gast, die aber ersatzgeschwächt antreten mussten. Matthias Meske begann gegen Frank Eversmann. Am Anfang verlief die Partie ziemlich ausgeglichen. Zur Pause führte der Bueraner mit 20:17. Nach der Pause lief bei Frank nicht mehr viel zusammen. Matthias nutzte das und zog davon. Er gewann deutlich mit 40:19 in 47 Aufnahmen. Stefan Hetzel hatte es mit Thorsten Anders zu tun. Vor der Pause war es eine Partie mit Führungswechseln. Stefan behauptete eine knappe 20:17 Führung. Nach der Pause spielte sich der Bueraner mit zwei 7ner-Serien frei. Stefan ließ nichts mehr anbrennen und gewann mit 40:36 in 34 Aufnahmen. Damit war sicher, dass es auch in Velbert keine Niederlage geben wird. Kersten Reinartz traf auf Volker Simanowski. Nach leichten Startschwierigkeiten kam der Bueraner gut in die Partie und führte zur Pause  bereits mit 27:16. Nach der Pause kam Volker besser ins Spiel und verkürzte den Vorsprung. Kersten konnte nochmal zum Ende kontern und gewann nach 53 Aufnahmen mit 50:47. Der Sieg war unser. Dramatisch war die Partie zwischen Simon Blondeel und Tom Löwe. Eine Partie auf Augenhöhe entwickelte sich zum Ende hin für Tom. Er führte bereits 47:40. Aber Simon kämpfte gegen Tom Löwe, wie ein Löwe und verwandelt bei 49:49 den 50. Punkt. Den Nachstoss machte Tom auch und die Partie endet nach 51 Aufnahmen 50:50 unentschieden. Mit 7:1 holte der GT Buer seinen höchsten Sieg in der Bundesliga und das noch auswärts. 

Nach dem schwachen Saisonstart hat sich das Team gefangen. 5 Punkte stehen nach 6 von insgesamt 18 zu spielenden Begegnungen zu Buche. Das bedeutet im Moment Platz 6 in der Tabelle.  Am 17. Januar geht die Saison mit einem Auswärtspiel in BCC Witten weiter.